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Reiseberichte, Reisetipps & Freizeitaktivitäten
  • Nyhavn in Kopenhagen, Dänemark

  • Rovinj, Kroatien

  • Blick auf den Gardasee (Italien) bei Torbole

  • Étretat, Normandie, Frankreich

  • Blick von der Karlsbrücke zur Burg, Prag, Tschechien

  • Stonehenge, England

Reisebericht AIDA Kreuzfahrt Metropolenroute Westeuropa / Nordeuropa mit AIDAperla

Am Samstag, den 14. April 2018, haben wir uns mit Tanja und Harry auf den Weg nach Hamburg gemacht um die Kreuzfahrt AIDA Metropolenroute mit der AIDAperla zu machen. Nach einem frühen und schnellen Check-In kurz nach 11 Uhr, zählten wir zu den ersten Gästen an Bord und konnten das Schiff schon einmal in Ruhe inspizieren. Um 12:30 Uhr nahmen wir auch gleich das erste Buffetrestaurant (Fuego auf Deck 14) unter die Lupe und nutzten auch die kostenlosen Getränke (Wasser, Softdrinks, Bier und Wein) zum Essen.

Gegen 15:30 Uhr konnten wir endlich in unsere Balkonkabine und um 17 Uhr stand dann schon die gesetzlich vorgeschriebene und auch wichtige Seenotrettungsübung an, die wie bei AIDA üblich, leider wieder einmal über 30 Minuten dauerte. Kurz danach verließ die AIDAperla denn den Liegeplatz am Kreuzfahrtterminal Steinwerder im Hafen von Hamburg und steuerte der noch weit entfernten Mündung der Elbe entgegen, während wir beim Abendessen die vorüberziehende Landschaft betrachteten, bevor den Abend gemütlich ausklingen ließen.

 

Am Sonntag war ein reiner Seetag und das Wetter leider noch nicht besonders gut, was aber kein Problem war, denn die AIDAperla ist ein Allwetterschiff. Sie bietet vieles im Innenbereich an, so dass man auch Tage mit schlechtem Wetter genießen kann, ohne sich zu langweilen. So stand z. b. schon um 11:30 Uhr, kurz nach dem ausgiebigen Frühstück, im Brauhaus der erste Frühschoppen der Reise an, mit halben Hähnchen, Weißwürsten, Brezeln, Leberkäs und Stimmungsmusik, so dass bereits kurz nach 12 Uhr richtig gute Partystimmung war.

Den Rest des Tages verbrachen wir dann vor allem mit der Erkundung des Schiffs, Essen, Trinken, Entspannen und dem Besuch der tollen 90er Show am Abend im Theatrium, ehe es am nächsten Tag ernst wurde.

 

  • AIDAperla: Balkonkabine

  • AIDAperla: Plaza

  • AIDAperla: 4 Elements

  • AIDAperla: 4 Elements

  • AIDAperla: 4 Elements

  • AIDAperla: Wasserrutsche

  • AIDAperla: 4 Elements Klettergarten

  • 4 Elements bei Nacht

  • AIDAperla: Beach Club Party

  • AIDAperla: Beach Club Silent Party

  • AIDAperla: Bella Donna Restaurant

  • AIDAperla: Bella Donna Restaurant

  • AIDAperla: Weite Welt Restaurant

  • AIDAperla: Restaurant Fuego

  • AIDAperla: Kabinengang

  • AIDAperla: Fahrstühle und Treppenhaus

  • AIDAperla: Lanai Bar

  • AIDAperla: Beach Club Lasershow

  • AIDAperla: Minigolf

  • AIDAperla bei Nacht mit Silent Party

  • AIDAperla: Außenpool

  • AIDAperla: Pool Beach Club

  • AIDAperla: Innenpool Beach Club

  • AIDAperla: Show Theatrium

  • AIDAperla: Show im Theatrium

  • AIDAperla: Sonnendecks am Heck

  • AIDAperla: Sonnendeck bei Nacht

  • AIDAperla: Sportplatz

 

Als wir nämlich am Montag in Southampton angelegt hatten, machten wir uns gleich auf den Weg zur Hertz Autovermietung um unseren reservierten Mietwagen abzuholen. Zum ersten Mal im Linksverkehr unterwegs und das noch mit einem Auto, in dem das Lenkrad auf der falschen Seite ist, das war schon eine Herausforderung, die wir aber gut gemeistert haben.

Wir fuhren zunächst über Salisbury nach Stonehenge, wo wir am Besucherzentrum angekommen schließlich Eintrittskarten für 19,50 Pfund (ca. 24 Euro) pro Person kauften. Dafür durften wir dann die ca. 2 Kilometer lange Strecke zum Steinkreis mit dem Shuttlebus fahren und das kleine Museum besuchen. Hätten wir gewusst, dass man zu Fuß kostenlos dorthin kommt, hätten wir uns diesen Wucherpreis gespart.

Alternativ hätten wir Stonehenge auch von der knapp daneben vorbeiführenden Landstraße kostenlos anschauen können, aber abgesehen von dem viel zu hohen Preis, hat uns der Besuch in Stonehenge schon sehr gut gefallen.

 

  • Stonehenge

  • Besucherzentrum Stonehenge

  • Neolithisches Haus in Stonehenge

  • Neolithisches Haus in Stonehenge (innen)

  • Salisbury

  • Salisbury

  • Salisbury

  • Kathedrale von Salisbury

  • Kathedrale von Salisbury

  • Kathedrale von Salisbury

  • St. Thomas & St. Edmuns Church, Salisbury

 

Zurück ging es zunächst nach Salisbury, wo wir etwas durch das teils recht sehenswerte Stadtzentrum bummelten und schließlich die berühmte Kathedrale von Salisbury erreichten. Dort haben wir zunächst die Magna Carta angesehen, die dort ausgestellt ist, ehe wir für einen (empfohlenen) Eintritt von 7,50 Pfund pro Person die interessante und sehenswerte Kathedrale besichtigt haben.

Danach ging es zurück zur Autovermietung und zum Schiff, wo wir wohlbehalten und ziemlich K. O. wieder ankamen und uns noch gemütlich in eines der Buffetrestaurants begaben um uns wieder zu stärken.

 

 

Für den Dienstag, als wir im Hafen von Le Havre in der Normandie anlegten, hatten wir auch wieder einen Mietwagen gebucht, den wir allerdings diesmal direkt am Kreuzfahrtterminal bei der Autovermietung Rentacar.fr abholen konnten. Von dort aus ging es zunächst in den Norden, in den hübschen Küstenort Étretat mit seinen faszinierenden Felsen, von denen eine Felsnadel aussieht als hätte sie ein überdimensionales Nadelöhr.

Die beste Aussicht auf Étretat mit Promenade, Strand und Felsen, hat man oberhalb von einem hohen Felsen, auf dem eine kleine Kirche steht. Dorthin kann man entweder innerhalb von ca. 10-15 Minuten hochgehen, oder man fährt mit dem Auto den Schildern „Jardin de l’Étretat“ nach, wodurch man den Parkplatz oben, hinter der Kirche erreicht. Wir haben beide Varianten gemacht, erst zu Fuß und später dann noch einmal mit dem Auto.

Danach ging es zurück an Le Havre vorbei über die spektakuläre Brücke Pont du Normandie (Maut) in das hübsche Fischerdorf Honfleur, welches inzwischen ein beliebtes und entsprechend teures Touristenzentrum geworden ist. Dennoch, ein Spaziergang um das Hafenbecken herum, mit den vielen Cafés und Restaurants, lohnt sich ebenso, wie ein Bummel durch die hübschen Gassen von Honfleur.

 

  • Étretat

  • Étretat

  • Klippen bei Étretat

  • Bucht, Strand und Zentrum von Étretat

  • Étretat am Strand

  • Étretat: Blick vom Strand zur Kirche

  • Hafen von Le Havre

  • Hafenbecken / Hafen von Honfleur

  • Hafenpromenade in Honfleur

  • Café du Port, Honfleur

  • Brasserie in Honfleur

  • Bonbons in Honfleur

  • Deauville-sur-Mer: Umkleidekabinen

  • Deauville-sur-Mer: Strandpromenade

  • Trouville-sur-Mer: Casino

  • Trouville-sur-Mer: Strand

  • Trouville-sur-Mer: Strandpromenade

 

Als letztes standen noch die mondänen Badeorte Trouville-sur-Mer und Deauville auf dem Programm, die beiden nebeneinander liegen. Beide verfügen über ein Casino, eine lange Strandpromenade und einen breiten Sandstrand (zumindest bei Ebbe). Trouville ist dabei eindeutig der hübschere und gemütlichere Ort, während Deauville eher zum Flanieren einlädt, wobei sich die Franzosen auch von den völlig überteuerten Preisen in den Strandrestaurants und Cafés nicht abschrecken lassen.

Wir machten es uns lieber in einem viel preiswerteren Café an der Strandpromenade von Trouville gemütlich und genossen noch die letzte Stunde unseres schönen und interessanten Ausflugstags, ehe wir uns wieder auf den Weg zurück zum Schiff machen mussten.

 

 

Am Mittwoch legte die AIDAperla auch schon wieder früh im Hafen an, diesmal am Kreuzfahrtterminal von Zeebrügge. Da man nicht durch den Hafen von Zeebrügge laufen darf, wurden alle Passagiere im 5-Minuten-Takt, zum ca. 500 m entfernten Ausgang vom Hafen gefahren. Da man einen Mietwagen hier nur zu Abzockerpreisen ab 120 Euro pro Tag bekommt, haben wir uns zum (ebenfalls) Abzockerpreis von 50 Euro pro Fahrt mit dem Taxi ins 20 Minuten entfernte Brügge fahren lassen.

Die Stadt Brügge ist eine sehr schöne Stadt, mit vielen historischen Gebäuden, rund um den Marktplatz und auch in den benachbarten Gassen und Plätzen, wie z. B. dem Burgplatz. Wir bummelten etwas durch die Gassen, machten eine Grachtenrundfahrt und bummelten dann wieder etwas durch die hübschen Gassen im Zentrum, rund um den Marktplatz. Schließlich fanden wir auch noch ein paar Shoppingstraßen, die ebenfalls vom Marktplatz aus starteten, ehe wir wieder mit einem Taxi zum Festpreis von 50 Euro zum Hafen von Zeebrügge zurückfuhren.

 

  • Brügge: Provinciaal Hof

  • Brügge: Marktplatz

  • Brügge: Straßencafés auf dem Marktplatz

  • Brügge: Burgplatz

  • Brügge: Rathaus

  • Brügge: Grachten

  • Brügge: Grachtenfahrt

  • Brügge: Café Klein Venetie

 

Am Donnerstag erreicht die AIDAperla am Morgen den Hafen von Rotterdam und legte schließlich am Kreuzfahrtterminal von Rotterdam an. Wir wollten jedoch diesmal unbedingt nach Amsterdam, das wir beim letzten Mal verpasst hatten und so holten wir mit dem Taxi unseren Mietwagen bei Hertz neben dem Bahnhof ab und machten uns auf die ca. 1,5 stündige Fahrt ins Zentrum von Amsterdam.

Als wir dort im Zentrum angekommen sind, war es zunächst einmal nicht so einfach einen Parkplatz in der Nähe vom Hauptbahnhof zu finden, doch schließlich konnten wir im Parkhaus Waterlooplein für 5 Euro die Stunde fündig werden. Auf dem Weg zur Grachtenstation in der Nähe vom Bahnhof, mussten wir durch das Rotlichtviertel von Amsterdam gehen und bekamen gleich einen ersten Eindruck, was es hier in den Schaufenstern so zu entdecken gab.

 

Vorbei an der Oude Kerk (alte Kirche), erreichten wir schließlich die gesuchte Station für die Grachtenrundfahrten und ließen uns eine Stunde durch die Grachten von Amsterdam fahren. Danach bummelten wir noch eine Weile durch das Zentrum, mit zahlreichen schönen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Auch die lange Einkaufsstraße bzw. Fußgängerzone haben wir ausgiebig erkundet. Noch über den berühmten Platz Dam hinaus, mit dem Königspalast und der Nieuwe Kerk (neue Kirche), konnten wir hier angenehm bummeln, auch wenn hier viel los war.

Schließlich ging es durch das Rotlichtviertel zurück zum Auto, wobei wir nicht nur einige Grachten passierten, sondern auch zahleiche besetzte und leere Schaufenster. Mit dem Auto fuhren wir dann noch zum Hard Rock Cafe Amsterdam, wobei wir zu spät merkten, dass das dortige Parkhaus (mehr oder weniger gegenüber) 3 Euro für 29, 27 bzw. sogar 24 Minuten verlangt. Das Hard Rock Cafe Amsterdam selbst liegt herrlich an einer Gracht und verfügt über eine herrlich gelegene Terrasse direkt am Wasser, wo wir es uns noch etwas gemütlich machten.

Schließlich mussten wir aber wieder zurück nach Rotterdam, dort den Mietwagen abgeben und mit dem Taxi zurück zum Hafen bzw. Kreuzfahrtterminal, unmittelbar hinter der berühmten Erasmusbrücke. Von der AIDAperla aus hatten wir nun vor allem am Abend einen herrlichen Blick auf die hell erleuchtete Skyline von Rotterdam, ein Anblick den wir bei mehr als 20° wunderbar an Deck genießen konnten.

 

  • Amsterdam: De Waag

  • Amsterdam: Hauptbahnhof Centraal

  • Amsterdam: Einkaufsstraße Nieuwendijk

  • Amsterdam: Gracht am Hard Rock Cafe

  • Amsterdam: Gracht im Rotlichtviertel de Wallen

  • Amsterdam: Gracht im Rotlichtviertel de Wallen

  • Amsterdam: Rotlichviertel de Wallen

  • Amsterdam: Königspalast

  • Amsterdam: Nikolaaskerk

  • Amsterdam: Oude Kerk

  • Rotterdam bei Nacht

  • Rotterdam: Erasmusbrücke bei Nacht

 

Am Freitag hatten wir schließlich noch einen Seetag und konnten das Schiff in vollen Zügen genießen, da das Wetter diesmal auch deutlich besser war als am ersten Seetag. Schließlich erreichten wir am Samstagmorgen wieder den Hafen in Hamburg, wo die AIDAperla am Kreuzfahrtterminal Steinwerder anlegte.

Für uns ging eine ereignisreiche Kreuzfahrt und somit ein schöner Urlaub zu Ende und wir können sowohl die Route, als auch die AIDAperla jederzeit weiterempfehlen, denn beides hat uns sehr gut gefallen.

 

Kontakt für Reiseanfragen

Tel.: 09197/6282-977132

Mail: 700149@tournet.de