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Reisebericht Zadar (Dalmatien) mit Falkensteiner Club Funimation Borik

Nach unserer Woche auf dem Campingplatz Polari in Istrien, fuhren wir am Sonntag für 6 Tage weiter nach Zadar in Dalmatien, in den Falkensteiner Club Funimation Borik. Nachdem wir bei strömendem Regen losgefahren waren, war es in Zadar zunächst trocken. Der Hotelparkplatz ist groß und kostenlos und auch das Einchecken lief sehr schnell und freundlich ab. Unser Zimmer hat uns gut gefallen und hatte sogar ein klein wenig Meerblick.

Da das Hotel All Inclusive anbietet, waren wir schon gespannt, wie umfangreich das Angebot wohl ausfallen würde. Am Nachmittag gab es am Pool Snacks wie Döner, Sandwichs und Hamburger und dort an der Bar waren auch zahlreiche Getränke im Preis enthalten. Außerdem gab es auch noch eine Kaffeezeit, so dass man auf keinen Fall verhungern konnte.

 

 

Frisch gestärkt, machten wir uns auf den ersten Rundgang durch das Hotel, ehe es langsam anfing zu regnen, aber das war noch harmlos. Beim Abendessen haben uns dann auch schnell im Speisesaal zurechtgefunden und uns wohlgefühlt. Die Auswahl und die Qualität der Speisen war vollkommen in Ordnung und Wasser, Softdrinks, Bier und Wein gab es auch kostenlos.

Nach einem kurzen Abendspaziergang durch den Stadtteil Borik, probierten wir dann auch noch die Cocktails, die im Preis inklusive waren, allerdings war deren Qualität nicht so berauschend, was sich auch in den nächsten Tagen nicht besserte.

In der Nacht zum Montag ging es dann los. Es fing an zu schütten wie aus Eimern, ein Gewitter löste das nächste ab und es goss stundenlang weiter, ehe der Regen gegen morgen langsam nachließ. Als wir uns auf den Weg in den Speisesaal machen wollten, konnten wir es kaum glauben, aber die Holzfliesen, die gestern noch den Boden bedeckt hatten, schwammen munter durch den Gang und das Wasser drückte ca. 30 cm Hoch gegen die Scheiben des Ganges. Hotelmitarbeiter und teils auch Gäste halfen mit um wenigstens einen halbwegs trockenen Weg über Holzpaletten zu errichten.

 

  • Kirche in Zadar

  • Platz in der Altstadt von Zadar

 

Im Restaurant angekommen, herrschte auch beim Frühstück Ausnahmezustand, denn man Stand und saß knöcheltief im Wasser. Da das Personal den Frühstücksbetrieb jedoch gekonnt problemlos aufrechterhielt, war die Stimmung trotzdem gut und auch die Auswahl war beim Frühstück einwandfrei.

Frisch gestärkt versuchten wir nun erstmal die Zeit zu überbrücken, bis der Regen endlich aufhörte. Wie schlimm es wirklich war, mit 190 l/m² Niederschlag in nur 2 Stunden, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Wellnessbereich, inklusive Hallenbad, war natürlich auch überschwemmt und konnte erst 3 Tage später wieder benutzt werden. Der Pool im Außenbereich blieb sogar die ganze Woche über unbenutzbar. So vertrödelten wir die Zeit, gingen zum Mittagessen und machten uns am frühen Nachmittag, bei nachlassendem Regen, auf den Weg ins große Supernova Shopping Center von Zadar.

Nachdem bereits die Fahrt dorthin, wegen immer noch überschwemmter Straßen, deutlich länger dauerte als geplant, erwartete uns am Supernova Shopping Center selbst eine riesige Überraschung. Aufgrund der unglücklichen Lage, zwar relativ hoch oben, aber eben doch nicht hoch genug, stand auch das Shopping Center teilweise unter Wasser und die Tiefgarage war komplett mit Wasser vollgelaufen. Insgesamt gesehen kann man sagen, dass dieser Tag ein beeindruckendes Erlebnis war und eine Demonstration der Naturgewalt.

 

 

Am nächsten Tag (Dienstag) konnte der Urlaub endlich richtig beginnen. Wir gingen an den Strand, der direkt vor dem Hotel sogar größtenteils feinsandig und flach abfallend war und reservierten uns an einer ruhigeren Stelle zwei Liegen (Gebühr). Dort war der Strand sehr felsig und es waren große Steine im Wasser. Eine Art Promenade gab es dort auch, entlang der Bucht und so konnten wir zwischendurch auch etwas dort entlang spazieren. Direkt gegenüber von unserem Hotel gab es auch eine sehr schöne Strandbar mit günstigen Preisen und leckeren Cocktails, die wir auch zwei-, dreimal besuchten.

Am Mittwoch machten wir dann endlich einen Ausflug nach Zadar. 10-15 Minuten dauerte es bis wir mit dem Auto im Stadtzentrum angekommen waren, wo es an verschiedenen Stellen kostenpflichtige Parkplätze gibt. Über eine Brücke ging es dann direkt in die Altstadt mit vielen Touristen, teils urigen Gassen und historischen Gebäuden. Wir machten einen intensiven und ausgiebigen Stadtbummel, wobei es uns am besten an der Promenade gefiel. Allerdings mussten wir auch feststellen, dass es in der Altstadt überdurchschnittlich viele heruntergekommene Häuser gab, das war etwas erschreckend. Aber insgesamt gesehen waren die schönen und interessanten Ecken und Flecken dort deutlich in der Mehrheit.

 

  • Sonnengruß in Zadar

 

Der Donnerstag war auch wieder ein halber Ausflugstag, denn wir wollten uns noch ein paar andere Falkensteiner Hotels in der Umgebung ansehen. So machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Petrcane. Dort besuchten wir auf einem Kap im Meer, zunächst die Falkensteiner Apartments Petrcane, eine sehr schöne, moderne und ruhige Apartmentanlage.

 

 

Dann ging es weiter ins Falkensteiner Family Diadora Hotel, welches ganz auf Familien mit Kindern ausgerichtet ist und auch relativ modern ausgesehen hat. Dort geht es definitiv enger zu als in Borik, aber das Hotel ist auch günstiger. Der Höhepunkt war dann das Falkensteiner Hotel & SPA Iadera, an der Spitze des Kaps. Ein sehr schönes, modernes und hochwertiges Hotel mit mehreren Pools, großen Grünflächen, herrlichem Meerblick und einer herrlich entspannten Atmosphäre. Ein großartiges, aber auch nicht gerade billiges Hotel.

Am Nachmittag ging es dann wieder zurück an den Strand in Borik zum Relaxen. Nach dem Abendessen fuhr ich dann mit Christine überraschend noch einmal ins Zentrum von Zadar, wo wir noch einmal einen Stadtbummel machten. Diesmal war die Atmosphäre noch viel schöner und wir konnten sowohl die Meeresorgel, als auch das Lichtspiel „Gruß an die Sonne“ intensiv erleben. Am Abend ist die Altstadt definitiv noch viel schöner als tagsüber.

Der Freitag war dann unser letzter Urlaubstag in Zadar, den wir noch einmal ausgiebig zur Erholung nutzten. Sandstrand, Promenade, All Inclusive, das war unser Programm für den letzten Tag, ehe es am Samstag zurück ging, aber nicht nach Hause, sondern nach Porec.

Fazit: Durch das Unwetter am ersten Tag und dessen Folgen, war unser Aufenthalt dort erst recht zu kurz. Zadar ist auf jeden Fall einen Besuch wert und der Falkensteiner Club Funimation Borik ebenfalls. Da der Club im Frühjahr 2018 modernisiert wurde und auch das All Inclusive von der Qualität deutlich hochwertiger gestaltet wurde, werden wir hier sicher noch einmal herkommen, dann aber mindestens 10 Tage. Für weitere Ausflüge war der Urlaub diesmal leider definitiv zu kurz.